Hochschulpolitik aktiv gestalten

SPD sammelt 32 000 Unterschriften gegen Studiengebühren

24. Februar 2012

Die Studiengebühren in Bayern bleiben - die CSU/FDP-Koalition hat die bisherigen Proteste ohne größere Probleme überstanden, weil sich nicht allzu viele Studenten beteiligten. Die Landtags-SPD lässt nicht locker.

München (dpa/lby) - Die bayerische SPD hat 32 000 Unterschriften gegen Studiengebühren gesammelt und reicht jetzt eine Massenpetition im Landtag ein. «Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) behauptet immer, die Studiengebühren wären draußen kein Thema. Das ist jetzt widerlegt», sagte die Münchner Landtagsabgeordnete Isabell Zacharias am Donnerstag. Die SPD habe die erhoffte Zahl von Unterschriften erreicht und wolle sie am 15. März an Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) übergeben.

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Abgabe für Kinderlose wäre «Abzocke»

24. Februar 2012

München (dpa/lby) - CSU-Chef Horst Seehofer lehnt die von jungen Union-Abgeordneten geforderte Kinderlosen-Abgabe ab. «Das ist kein guter Vorschlag», sagte Seehofer am Dienstag in München. «Das ist so Abzocke. Jetzt so eine Art Kindersoli einzuführen - das wird's nicht geben.»

Auch der CSU-Nachwuchs ist nicht begeistert. Sie halte die Diskussion für richtig, sagte Carmen Langhanke, Vorsitzende der Studentenorganisation RCDS in Bayern. «Die Frage ist nur, ob es der richtige Weg ist, kinderlose Paare mit einer Abgabe zu bestrafen.» Sie hielte es für besser, sich vom Ehegattensplitting im Steuerrecht zu verabschieden und stattdessen Verbindungen mit Kindern steuerlich zu begünstigen.

Zur Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung im Rahmen des DQR

09. Februar 2012

Zur Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung im Rahmen der Erstellung eines Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) für lebenslanges Lernen erklärt die Landesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Bayern, Carmen Langhanke:

„Der RCDS Bayern sieht bereits seit längerer Zeit den Trend einer Nivellierung der verschiedenen akademischen und beruflichen Abschlüsse und steht dieser Entwicklung sehr kritisch gegenüber. Die Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung ist weder zielführend noch trägt sie auf lange Sicht zur Aufwertung der beruflichen und der Qualitätssicherung der akademischen Bildung bei.

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RCDS Debatte über Kompromiss zu Bildungsabschlüssen

09. Februar 2012

München (dapd-bay). Zwischen Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) und dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) gibt es Meinungsverschiedenheiten. Spaenle begrüßte am Mittwoch in München den Kompromiss zur Zuordnung beruflicher und allgemeiner Bildungsabschlüsse im Deutschen Qualifikationsrahmen. Die Einigung von Bund, Ländern und Sozialpartnern stelle die Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung sicher.

RCDS-Landeschefin Carmen Langhanke entgegnete, sie könne in den «Lobgesang» nicht einstimmen. Die Gleichstellung mit der akademischen Bildung werte die berufliche Bildung zwar auf - «aber ich sehe auch die Gefahr der Nivellierung der Bildungsabschlüsse in Deutschland».

RCDS: Fehlende Studiengebühren bei Finanzausgleich berücksichtigen

09. Februar 2012

München (dapd-bay). Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Bayern fordert im Streit über den Länderfinanzausgleich Konsequenzen für Nehmerländer, die keine Studiengebühren erheben. Der entsprechende Betrag müsse «vom Finanzausgleich abgezogen werden», sagte die RCDS-Landesvorsitzende Carmen Langhanke am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd. Sie kritisierte zugleich: «Es kann nicht sein, dass Nordrhein-Westfalen die Studienbeiträge abschafft, obwohl sich das Land das nicht leisten kann.»

CSU-Studenten gehen bei Hochschulfinanzierung auf Gegenkurs

09. Februar 2012

München (dpa/lby) - Der studentische Nachwuchs der CSU geht in der Hochschulfinanzierung auf Gegenkurs zur Parteilinie. Der Ring christlich-demokratischer Studenten (RCDS) forderte am Dienstag die Aufhebung des «Kooperationsverbots» - demzufolge der Bund die Hochschulen nicht mitfinanzieren darf. «Um die künftigen Herausforderungen in der Bildungspolitik meistern zu können, müssen Bund und Länder in Zukunft vor allem im Hochschulbereich stärker zusammenarbeiten», verlangte RCDS-Chefin Carmen Langhanke. «Durch die Aussetzung der Wehrpflicht, die Einführung des G8 und die steigende Nachfrage nach Hochschulabsolventen stoßen die Hochschulen bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen.»

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