Hochschulpolitik aktiv gestalten

Wechsel an der Spitze des RCDS in Bayern

12. Juni 2016 - Alexander Eiber folgt Marcel Escher als Landesvorsitzender – „Banzer Erklärung" fordert den Ausbau von Eignungstests für Studienbeginner

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Bayern hat bei seiner 69. Landesdelegiertenversammlung am Wochenende auf Kloster Banz die Weichen für das kommende Jahr gestellt. Mit 96,6 % Zustimmung wählten die Delegierten Alexander Eiber zum neuen Landesvorsitzenden. Er folgt auf Marcel Escher (RCDS Bamberg), der nach drei Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl angetreten war. „Ich bin glücklich, dass ich diesen Verband führen darf – wir sind dank der hervorragenden Arbeit Marcel Eschers sehr gut aufgestellt und können sicher noch viel erreichen, um die Situation der Studenten an den bayerischen Hochschulen zu verbessern", so der 23-jährige, der an der Hochschule für Politik in München studiert.

Stellvertretender Vorsitzender bleibt Arno Logiewa (Bayreuth). Außerdem stehen Eiber künftig auch Rebecca Rinkl (Passau) und Georg Obermayer (Augsburg) stellvertretend zur Seite. Im Amt des Schatzmeisters wurde Johannes Küchle von der TU München bestätigt. Als Landesschriftführer wurde Moritz Möller aus Bamberg gewählt. Der Vorstand wird von Manuel Glück als Landesgeschäftsführer, seinem Stellvertreter Philip Leber ergänzt. Als Pressesprecherin wurde Claudia Hainthaler aus Würzburg ernannt.

Die diesjährige „Banzer Erklärung" des RCDS Bayern beschäftigt sich mit Eignungsfeststellungstests – hier spricht sich der RCDS eindeutig eine flächendeckende Einführung in verschiedenen Studienbereichen aus. „Gerade im Hinblick auf die hohe Anzahl an Studienabbrechern sind Eignungstests ein probates Mittel, um im Vorfeld der Immatrikulation eine bessere Studienorientierung schaffen. Vor allem in MINT-Fächern zeigt sich diese Notwendigkeit besonders häufig", erklärt Eiber. Die Delegierten nahmen die Banzer Erklärung einstimmig an.