Hochschulpolitik aktiv gestalten

Missbrauch des Hochschulzugangs verhindern

4. Dezember 2015 - Landesvorsitzender Escher: „Hochschulen sind kein rechtsfreier Raum – die ordnungsgemäße Hochschulzugangsberechtigung von Asylbewerbern muss sichergestellt werden."

Der RCDS in Bayern (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) kritisiert den gestrigen Beschluss der Kultusministerkonferenz, die Regelungen der Hochschulzugangsvoraussetzung für Flüchtlinge auszusetzen.

Dazu der bayerische Landesvorsitzende, Marcel Escher: „Dieser Beschluss sendet eindeutig die falschen Signale. Jeder Studierwillige muss nach dem Grundsatz der Gleichberechtigung und -behandlung seine fachliche Qualifikation, die ihn zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt, nachweisen können. Die Asylpolitik darf kein Instrument der Bildungspolitik werden!"

Nach Meinung des RCDS müssen hier Maßnahmen geschaffen werden, den Missbrauch unmöglich zu machen und sicherzustellen, dass sämtliche Flüchtlinge, die ein Studium in Deutschland aufnehmen, hierzu auch die Qualifikation aufweisen. „Natürlich muss die schwierige Situation dieser Menschen berücksichtigt werden – dies darf aber nicht zu Lasten derjenigen gehen, die all diese Nachweise ordnungsgemäß erbringen müssen", fordert Escher abschließend.